Heldburg - Köppelsdorf

Lange wurde hin und her überlegt, ob die Platzverhältnisse es hergeben, dass 9o Minuten lang 24 Männerbeine auf dem saftigen Grün ihr Unwesen treiben. Dann wurde doch durch den Schiri die Partie Heldburg gegen Köppelsdorf angepfiffen und die Randsonneberger suchten in den ersten Minuten ihr Heil in der Flucht. Gefährliche Ansätze der Gäste waren unschwer zu erkennen und Torwart Kaiser musste einen Schuss aus Nahdistanz abwehren, sonst hätte die Eintracht einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Nach reichlich 10 Minuten hatten die Gastgeber das Spiel im Griff und wurden gefährlicher. Der junge Klinnert tankte sich energisch in den Gästestrafraum und erzielt die Heldburger Führung. Damit

war eigentlich bei einigen Gästespielern der Zahn gezogen und folgerichtig und symptomatisch das zwei zu null. Eine Ecke von Hartung köpfte der Köppelsdorfer Röder in die eigenen Maschen. Vielleicht wollte er unbedingt mal ein Tor schießen in dieser Saison, wer weiß, jedenfalls war es ein technisch guter Kopfball. Heldburg dominierte das Spiel und erspielte sich eine Chance nach der anderen, aber besonders die eigentlich treffsicheren Schützen verfehlten ein ums andere Mal den Kasten oder scheiterten am guten Torwart Wichmann.

Dem gut aufspielenden Klinnert war es dann, der vor der Halbzeit das 3 zu 0 erzielte und den Gästen den letzten Tropfen Fußballblut aus den Adern zog.

In der Halbzeit wechselte Trainer Weigand und brachte den Altstar Steigmeier und alle im weiten Rund des Stadions an der Veste waren gespannt, was bei dem Routinier noch so geht. Und siehe da, er schoss eiskalt das 4 zu 0 und und somit war das Spiel entschieden. Die Eintracht Spieler wollten aber noch mehr, vor allem auch dem blamablen 2 zu 2 im Hinspiel geschuldet.

Der drangvolle Steigmeier ging wieder Richtung Torwart der Gäste und wurde hörbar gefoult. Klare Elfmeter und ein dickes Knöchel waren das Ergebnis. Das Ergebnis schraubte dann Hessenauer mit dem eiskalten verwandelten Elfmeter in die Höhe. Die Gastgeber spielten jetzt nach Belieben sich die Bälle zu und im Minutentakt torgefährlich. Das 6 zu 0 erzielte der Winterzugang Kevin Roth mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Eintracht. Steigmeier legte eine viertel Stunde später mit einem Kopfball die siebte Kugel in das Netz der Gäste und fünf Minuten später war es abermals Roth, der den Endstand von 8 zu 0 erzielt.

Bei Ausnutzen der unzähligen Chancen hätte die Eintracht zweistellig gewonnen, aber man war auch so einigermaßen zufrieden, wenn auch die Gegenwehr der Gäste nicht messbar war.

Nächste Woche geht es zum Spitzenreiter und die Heldburger Fans sind gespannt, ob sie neugierig sind.   

 

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