Chemie 2 - Milz 2

Die Karnevalszeit ist vorbei, die Schützenfeste kommen noch – und trotzdem dachte sich Chemie II und Milz II, heute lassen wir es krachen.

An einem Freitagabend, bei unter gehender Sonne konnte man ein Glühen der Tornetze beobachten. Die Bälle flogen wie die Scheiben beim Trapschießen in die Netze und die Torhüter hatten rauchende Handschuhe.

Beide Mannschaften hatten ein paar „Alt – Internationale“ in ihren Reihen und so gestaltete sich die Partie  relativ ausgeglichen. Der „leuchtende“ Schiedsrichter Heiko Elle leitete konsequent die faire Party und zeigte besonders beim Notieren der Torschützen sehr viel Fingerspitzengefühl.

Die Reserve von Milz ging durch einen der vielen Epplers in Führung, welche aber nicht lange Bestand hatte. Benny Menzel in bekannter Manier glich aus, um Milz wieder die Chance zu geben, in Führung zu gehen. Gesagt getan, die Chemiker öffneten wieder ihre Abwehr wie der Schleusenwart am Ratscher Stausee und die Gäste gingen mit 2 zu 1 in Front. Dagegen hatte aber der „Center“ der Gastgeber, Steigmeier was, und erzielte den Ausgleich zum 2 zu 2. So langsam verschwand die Sonne hinter der Heldburger Kirche und die Milzer Gäste bemerkten, dass der Heldburger Torwart anfing zu frieren. Aus Freundschaft und mit Mitgefühl versuchten sie ihn warm zu schießen, Ein große Geste des Fairplay nur leider rutschen zwei Schüsse durch die Hose des Chemie Torwarts und die Milzer Reserve führte zur Halbzeit mit zwei Toren Vorsprung (für die Statistiker 2:4).

Nach dem Wiederanpfiff durch den immer noch leuchtenden Schiri Elle klingelte es schon wieder im Chemie Kasten. 2 zu 5 und die zahlreichen Heldburger Fans dachten jetzt intensiver über eine Bockwurst und ein oder zwei Bier nach.

Doch dann geschah Unglaubliches an der Heldburger Anfield. Durch zwei schöne Aktionen der Goalgetter Steigmeier und Menzel verkürzte Chemie innerhalb von vier Minuten auf 4 zu 5. Das Stadion bebte und jetzt wusste es auch der letzte Zuschauer, dieses Match ist das Kommen und den Eintritt wert.

Nur zahlreiche zwei Minuten später kam die Sternstunde von Erik Schwager. Der Defensivspieler auf der rechten Seite zog energisch und unaufhaltsam mit klebender Kugel am Fuß in Richtung Milzer Strafraum, legte sich den Ball auf seine linke Klebe und schrammte an das Spielgerät. Der Spielball verzog vor Schmerzen kurz seine Nähte und bewegte sich wie eine Rakete in Richtung Gästetor. Dort wartete der verknüpfte Knoten des Tornetzes des rechten oberen Winkels auf das Spielgerät und „schrie vor Schmerz“, als das Spielgerät Ball bei ihm aufschlug. 5 zu 5, der Ausgleich, die Zuschauer lagen sich in den Armen, es war ein Wahnsinnsspiel und die Chemiker hatten wieder das Selbstvertrauen und glaubten an den Sieg. Minuten später geschah es dann auch, denn Menzel klopfte die Kugel in die Maschen des Gästetoren und Chemie führte mit 6 zu 5. Doch der Wahnsinn nahm kein Ende, denn die „Schleusen“ in der Heldburger wurden wieder geöffnet innerhalb von drei Minuten drehte Milz das Spiel, wie ein Heldburger den Spieß.

Chemie Heldburg versuchte alles, wechselte ein und aus, aber es gelang keine Resultats Verbesserung gegen klug agierende und die knappe Führung haltenden Gäste.

Abpfiff, Auswärtssieg von Milz II und in diesem Moment merkte Chemie, dass sie die ganze Zeit nur zu „Neunt“ gespielt hat. Was für ein Fiasko, aber nicht mehr zu ändern. Nach dem Spiel gab es den üblichen Trikottausch und das beliebet Flaschendrehen und irgendwann saßen die Spieler gemeinsam am Lagerfeuer, schunkelten und sangen Seemannslieder.

Das Fußballer Leben kann so schön sein….

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