Heldburg - Dingsleben

Aprilwetter - und so war auch die Fußballkost beim Spiel des SV Eintracht Heldburg gegen die Spielgemeinschaft Dingleben/ST. Bernhard. Die Gastgeber vom Papier her der klare Favorit machten gleich von der ersten Minute an Druck und wollte schnell Zählbares. Hummel hatte in den Anfangsminuten klare Möglichkeiten, aber erst ein kleiner Lapsus des Gästetorwarts ermöglichte den Heldburgern die Führung. Stefan Schmitt spitzelte die Kugel über die Linie. Diese frühe Führung gab den Gastgebern jedoch nicht die spielerische Sicherheit, welche nötig, um das Spiel zu bestimmen und weitere Tore nachzulegen.

Die üblichen Dinge des Heldburger Fußballalltags kamen wieder zum Vorschein und die Partie entglitt der Eintracht immer mehr. Dingsleben bekam immer mehr Oberwasser und Almritter,  Hakouti und Co. gaben dem Heldburger Defensivverbund Hausaufgaben auf. Besonders Hakouti zerrte mit seiner bekannten Qualität an den Ketten und Heldburg tat sich schwer, ihn zu stellen. Kaiser konnte einmal im Eins gegen Eins gegen den Goalgetter der Gäste klären, musste aber dann doch bis zu Halbzeit zweimal hinter sich greifen. Die Gäste führten zur Pause mit 2 zu 1 und die Heldburger Fans rieben sich die Augen, erstens wegen dem Spielstand und zum anderen wegen der fußballerischen Leistung ihrer Mannschaft. Trainer Weigand reagierte zur Pause und brachte mit Hessenauer und Ph. Schmidt zwei frische Kräfte von der Bank und Heldburg intensivierte die Angriffsbemühungen. In der 56. pfiff Schiri Hummel Strafstoß für Heldburg nach einem klaren Halten gegen den Heldburger Stürmer. Hessenauer verwandelte in sicherer Manier und es stand 2 zu 2. Heldburg versuchte weiter alles, brachte mit Klinnert noch einen Offensivmann und zog zusätzlich Bastian Schmidt in die Offensive. Die klarste Gelegenheit hatte aber auf der Gegenseite Hakouti mit einem Kopfball aus Nahdistanz, welchen Kaiser sehr gut parierte. Heldburg wurde zwingender, aber die richtigen klaren Torgelegenheiten fehlten. In dieser Phase des Spiels nahm sich Kapitän Westhäuser ein Herz und zog von knapp 30 Metern mit links ab und die Kugel schlug unhaltbar im rechten oberen Eck ein. Heldburg führte und es war noch eine Viertelstunde zu spielen. Dingsleben zog nochmal an, aber richtig zwingend waren die Aktionen nicht mehr und die Eintracht verpasste es, den Sack zuzubinden. Die unkonzentrierte Chancenverwertung der Heldburger ließ den Gästen die restliche Spielzeit immer noch den Funken der Hoffnung auf einen Punkt. Aber hüben wie drüben Passierte nichts mehr und am Ende gewinnt Heldburg das Spiel verdient auf Grund der zweiten Halbzeit, aber mit sehr viel Luft nach oben.

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