Fussballsonntag

Die Eintracht beginnt die Saison sportlich ganz erfolgreich. Beide Männermannschaften liegen im Plan und der Fan des Heldburger Fußballs darf gespannt sein, wohin die Reise geht.

Erschwert wurde trotzdem das Ganze durch zahlreiche Urlauber und schweren oder langwierigen Verletzungen (Krämer, Hessenauer und am Wochenende noch Angermüller, Mi. Adelmann, Pommer, Deckert, Schlemmer). Trotz allem gelang es den Verantwortlichen zwei Mannschaften zu basteln, welche das Wochenende mit zwei Heimsiegen für die Eintrachtfans erfolgreich gestalteten.

Cemie II hatte den Mitaufsteiger aus Waldau zu Gast und es wurde das erwartet schwere Spiel. Waldau reiste mit etlichen Ex Schleusinger Kreisligaspielern an und präsentierte sich kompakt und auch torgefährlich. Chemie hielt mit viel Laufarbeit und Zweikampfstärke dagegen und so langsam spielten beide Teams auf Augenhöhe. Besonders die „Alten“ gingen mit viel Einsatz voran und in Zusammenarbeit Lossner und Söllner wurde die Führung erzielt. Waldau blieb trotzdem gefährlich, vor allem durch den schnellen Stephan und Heldburg hatte alle Hände voll zu tun, den Einschlag im Steigmeier  - Tor zu verhindern.

Söllner hatte kurz vor der Halbzeit noch eine „Riesenglocke“, traf aber leider nur den Pfosten. Ein Zweitorevorsprung zur Halbzeit wäre schon die halbe Miete gewesen.

Nach der Pause wurde Waldau stärker, aber Heldburg warf alles, was da war, dagegen und dann fiel das zweite Tor durch Grasmuck. Ein schöner Schuß von reichlich 20 Metern fand den Weg ins lange Eck und Chemie II belohnte sich für ihr gutes Spiel.  Durch unglückliches Anschießen in der Heldburger Abwehr kam es dann doch noch zum Anschlusstreffer, welcher das Spiel wieder spannend machte. Heldburg kämpfte mit den letzten Kräften und das erfolgreich. Söllner traf noch einmal das Lattenkreuz und dann war Schluss. Heimsieg und 6 Punkte und Spitzenreiter in der Kreisklasse…was für ein Start in die neue Saison. Keiner hätte das gedacht.

Mannschaft und Fans hoffen, dass dieser geniale Saisonbeginn einen wichtigen Schub für die mannschaftliche Geschlossenheit und für die Trainingsbeteiligung gibt.

Das sollte auch das Ergebnis der 1. Mannschaft bewirken, denn nach dem erkämpften Unentschieden in Römhild wurde am Sonntag die Reserve von Steinach geschlagen. Eine junge Mannschaft mit gut ausgebildeten Fußballern präsentierte sich in guter Form und forderte die Eintracht wie erwartet.

Nach kurzem Abtasten wurden auf beiden Seiten die Aktionen torgefährlicher und Hummel war es dann vorbehalten, die Eintracht in Führung zu schießen …ein Erik Hummel in ansteigender Form, welcher für das Angriffsspiel der Eintracht immer wichtiger wird, legte dann gleich noch einen nach und die Eintracht führte zwei zu null. Zu diesem Zeitpunkt verdient. Nach einer halben Stunde klatschte ein Gästefreistoß an den Pfosten und der zurückspringende Ball gelangte zu Leipoldt – Büttner, welche die Kugel über die Linie spitzelte. Es wurde wieder eng … aber bis zum Pausenpfiff passierte nichts Aufregendes mehr.

Nach der Halbzeit nahmen beide Teams wieder volle Fahrt auf und drangen auf das nächste Tor. Es blieb der Eintracht vorbehalten, dieses zu erzielen durch Stefan Berchner. Gekonnte lochte er mit seinem schwächeren „Linken“ wieder zur zwei Tore Führung und die Fans konnten wieder gelassener dem Spielgeschehen folgen.  Große Freude 10 Minuten später als Hummel sein drittes Tor machte. Die Messen waren gelesen und Steinach hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen. Ronny Steigmeier war es dann, welcher noch mal die Stimmung auf den Rängen eskalieren ließ.

Innerhalb weniger Minuten legte er dem Steinacher Tormann zwei Eier ins Nest, welcher dann in Summe 6 mal hinter sich greifen musste. Durch einen Foulelfmeter kamen die Gäste noch zur Ergebniskosmetik, aber zu mehr nicht. Ein hart erkämpfter Heimsieg, welcher im Ergebnis unter dem Strich etwas zu hoch ausgefallen ist. Im kommenden Auswärtsspiel in Lauscha treffen jetzt unsere Jungs auf einen noch stärkeren Gegner und sollte die Mängel und auch Fehler im Heldburger Spiel trotz des Sieges analysieren, um oben im Wald bestehen zu können.

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