Es war kein Pech...

Es wird wahrscheinlich vorerst der letzte Spielbericht sein…schade, aber unkontrolliertes Feiern schließt die Sportstätten …traurig. Aber vielleicht gibt es noch den Spielbericht von einem Geisterspiel…das wird spannend.
Heldburg hatte vor dem Spiel viel Selbstvertrauen und empfing mit breiter Brust und fast kompletten Kader die Gäste aus Haina, welche alles andere als die Stammelf aufbieten konnten.
Vielleicht verdrängte bei manchem Eintracht Spieler das Selbstvertrauen den unbedingten Leistungswillen, denn heute noch sucht man als Außenstehender nach Erklärungen, wieso diese Partie mit einem solchen Ergebnis enden kann.
Die Sonne war verschwunden und das Match ging los. Die Vorfreude bei den Fans war riesengroß, aber diese wurde von Minute zu Minute getrübt. Es begann ein zäher Kick, mit vielen planlosen weiten Bällen, hüben wie drüben und die Akteure beider Mannschaften hatten Probleme, Bruchteile ihres Leistungsvermögens abzurufen. Ansonsten war das Spiel aber wie bei zwei Rentnern im Altersheim, welche seit drei Tagen gegen sich Quartett spielen. Deswegen sahen die Zuschauer auch keine packenden Strafraumszenen und es dauerte eine halbe Stunde, bis Heldburg gefährlich vor das Tor der Gäste kam. St. Schmidt verpasste eine Flanke nur knapp mit dem Kopf. Kurze Zeit später verpasste der Heldburger Hummel nach einer Ecke nur knapp das Gehäuse und Wirsing prüfte mit einem strammen Schuss den Gästekeeper, welcher den Ball mit letzter Not parierte. Dann die größte Gelegenheit der Eintracht, Hummel verpasste mit einem Flugkopfball die jetzt doch verdiente Führung der Heimmannschaft.
Mit dem Pausenpfiff wurden die Gäste das erste Mal richtig gefährlich, aber der scharfe Ball touchierte nur das Außennetz.
Kurz vor dem Pausenpfiff versuchten es noch einmal ST. Schmidt und Hummel, konnten aber die Kugel nicht über die Linie bewegen.
Heldburg wechselte zur Pause, aber es wurde nicht besser. Doch – Haina erkannte plötzlich, dass unterhalb der Veste für sie mehr möglich war und fing an, an der Kurbel zu drehen. Das bemerkte auch der Schiri und schenkte den Gästen einen Elfmeter, welchen aber Steigmeier aus dem Eck kratzte. Sensationell mit der Hoffnung, es geht ein kapitaler Ruck durch die Eintracht Reihen, ging das Spiel weiter. St. Schmidt erlief sich einen zu schwachen Rückpass der Gäste, umspielte den Torwart und schob die Kugel vorsichtig in Richtung leeres Tor. Die Zeit des „Rollens“ nutzten die Gästeverteidiger und retteten zu zweit den Ball auf der Linie. Jetzt legte Haina ein paar Kohlen auf, ohne ein wirkliches Feuer zu entfachen, und Diez tanzte mit der Heldburger Abwehr Tango. Erst Lehmann nahm dem Hainaer die Rose aus dem Mund, bzw. die Kugel vom Fuß. Leider unterlief ihm dann Minuten später das folgenschwere Missgeschick, in dem er den Ball mit der Fußspitze in das eigene Tor bugsierte. Dieser Ball war so „arg“, da könnte man einen RTL Film draus machen, mit Veronica Ferres als Ball. Haina staunte und führte. Heldburg wollte den Ausgleich, traf mit einer Flanke das Lattenkreuz, kanonierte den Ball direkt auf das Gästetor, ohne Erfolg. Eine viertel Stunde später hoppelte eine langer Ball nach Pfostentouch auf der Linie des Eintracht Tores, Steigmeier kratzte die Kugel von dieser Linie aber der eingewechselte Härte sagte danke, auch an die herumstehenden Verteidiger. 0 zu 2. Heldburg wollte, konnte aber nicht mehr. So erledigte Haina mit dem dritten Tor endgültig die Eintracht und Heldburg gab noch ein Eigentor dazu, wenn schon denn schon. Eine herbe Null zu Vier Heimniederlage hatte keiner auf dem Plan. Vielleicht hatten einige schon vor dem Spiel gewonnen, wer weiß wer weiß. Die Gäste wussten auch nicht so richtig, was ihnen geschah, bedankten sich artig und schüttelten noch in Haina den Kopf, woher die drei Punkte kamen.

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Vereinswappen SV Eintracht Heldburg
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