Schade

Einfach nur schade

Saisonauftakt eine Klasse höher und man startete gleich beim Spitzenreiter des letzte Jahres – Sonneberg 51.

Die Sonneberger verzichteten auf ihr Aufstiegsrecht, weil sie unbedingt gegen die Eintracht aus Heldburg spielen wollten, im Glauben es wird ein Herbstspaziergang.

Die Heldburger fuhren ohne großen Druck in die Spielzeugstadt, obwohl drei Stammkräfte verletzungsbedingt und durch Behördenidiotie nicht mitspielen konnten.

Auf überraschend gepflegt daliegenden Rasen eröffnete Schiedsrichter Knauer mit seinen Assistenten die Partie bei kurzzeitig stark einsetzenden Regen. Es waren keine guten ersten 20 Minuten vom Schiedsrichterkollektiv, das muss klipp und klar gesagt werden und wurde auch von den heimischen Fans bestätigt. Der erste Nadelstich kam von der Eintracht, bei welchen Ph. Schmidt vor der 16er Linie förmlich umgerissen wurde. Alle haben es gesehen, einer nicht. Minuten später setzte sich wieder Ph. Schmidt nach herrlichem hohem Ball aus dem Eintracht Mittelfeld gegen zwei Verteidiger durch und lupfte den Ball über den Torwart ins Netz. Vielleicht haben Spitzenmannschaften der Kreisoberliga einen Bonus oder war es einfach ein Spaß, jedenfalls wurde die Fahne des Linienrichters pauschal gehoben. Kein Tor – Abseits!

Kollektives Entsetzen und Kopfschütteln auf dem Sportplatz am Wolkenrasen. Minuten später fast die gleiche Situation und hier erkannte der gleiche Linienassistent schon vor der Ballannahme von Ph. Schmidt die „Abseitsposition“. Größten Respekt für den Schirijob, aber so was geht nicht. Es war wieder kein Abseits und den Heldburgern wurde wieder eine Chance genommen. Auf der anderen Seite fielen Marsiske und Büchner im ¾ Takt und man hörte gleichzeitig die silberne Trillerpfeife.

Fairerweise muss aber gesagt werden, dass 51 sich torgefährlicher präsentierte und der Heldburger Defensivverbund viel zu tun hatte und höllisch auf die schnellen Stürmer aufpassen musste. Nach einer verunglückten Abwehraktion bekam Marsiske den Ball und bewegte das Leder aus 25 Meter in Richtung Heldburger Tor. Mit viel Glück senkte sich die Kugel ins lange Eck und es stand 1 zu 0 für die Hausherren.

Ein paar Minuten später rutsche ein Eintracht Verteidiger beim Klärungsversuch am Ball vorbei, von der Grundlinie kam die Eingabe nach innen und Marsiske schob aus Nahdistanz den Ball über die Linie. So entwickelt sich ein Spiel in eine Richtung, welche den Heldburgern nicht gefiel. Sie mussten jetzt Aufpassen, dass sie nicht unter die Räder kamen und kämpften alle mit einem großen Eintracht – Herz. Zweimal wurde der Ball von Heldburger Verteidigern noch von der Linie geschlagen und dann war die große Herrlichkeit der Sonneberger vorbei.

Kurz vor der Pause hatte Hartung freistehend die Megaglocke, den Anschluss zu erzielen, setzte den Ball aber über das Tor. Pause.

Nach Wiederanpfiff  wurde die Eintracht stärker und immer stärker. Die Männer von Trainer Weigand gewann die Zweikämpfe und kamen gefährlich in Richtung Tor des Gegners. Sie belohnten sich durch den Treffer von Ph. Schmidt und nun begann das große Zittern für die 51er.

Die Eintracht spielte jetzt den Bademeister und ließ die Sonneberger schwimmen. Selbst kamen die Einheimischen kaum noch vor das gegnerische Tor und hatten alle Mühe, den Gast zu bändigen. Einige verheißungsvolle Situationen vor dem Tor der Sonneberger machte der Torwart zunichte, oder der Ball verfehlte knapp das Ziel. Zehn Minuten vor Schluss kam auch noch das Pech dazu, St. Schmidt setzte einen 25 Meter Freistoss an die Latte. Schade aber nicht zu ändern. Heldburg versuchte in den letzten Minuten alles, aber gelang der zweite Treffer nicht. In der Nachspielzeit fiel dann noch der dritte Treffer …. Was aber keinen interessierte. Die zweite Halbzeit hat den Eintrachtspielern gezeigt, dass sie in der Kreisoberliga angekommen waren und man mit breiter Brust in die nächsten Spiele gehen kann. Glückwunsch noch mal für diese gute Auftaktleistung – es hat Spaß gemacht Euch zu zuschauen.  

  

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Vereinswappen SV Eintracht Heldburg
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