Pokalspiel in Judenbach

Garantie für schöne Fußballspiele gibt nur der Pokal

 

Pokal und Feiertag – 5 Grad und starker Wind – 7 Tore mit Verlängerung – eine Schiedsrichterin … und ein schnelles Fußballspiel mit vielen spielerischen Momenten auf beiden Seiten ….was will man mehr.

Achtelfinale Kreispokal und die Eintracht musste auf die Judenbacher Höh zur SG Sonneberg II / Judenbach.

Eine spielstarke Truppe im gesunden Fußballalter mit einigen Individualisten, welche wirklich Fußball spielen kann.

Letzte Saison schon Platz 1 in der Kreisklasse, verzichteten angeblich auf den Aufstieg in die Kreisliga aus finanziellen Gründen. Schade.

Es begann ein flottes Spiel, der Platz war gut bespielbar und Heldburg begann wesentlich systematischer als in Köppelsdorf, das Angriffsspiel aufzubauen. Judenbach hielt dagegen und wurde einige Male gefährlich vor dem Tor von Steigmeier. Das erste Tor allerdings erzielte die Eintracht durch den agilen Ph. Schmidt. Verdiente Führung, aber Heldburg verpasste die Führung auszubauen. Klare Chancen wurden nicht genutzt und Judenbach roch Lunte und verlagerte das Spiel Step by Step in die Hälfte der Heldburger.

So kam es, wie immer, kurz vor der Halbzeit, ein hoher Ball segelte in den Heldburger Strafraum und Reinhardt wurde beim Kopfball von KEINEM gestört und netzte ein. Hohe Flanken und Eckbälle sind für die Eintracht eine Allergie.

Der Wind blies noch genauso heftig und Heldburg musste sich jetzt gegen den Sturm spielen. Sie bekamen das Spiel auch relativ schnell in den Griff und drängte auf die erneute Führung. Eine halbe Stunde vor Schluss, Freistoß am Judenbacher Strafraum und wie in alten Zeiten, St. Schmidt hob die Kugel lässig in das entlegene Tormanneck. Die Eintracht führte wieder.

Aber nicht lange … denn Minuten später wieder ein hoher Ball und wieder schraubt sich Reinhardt hoch und wieder landet der Ball im Netz.

Ausgleich aus dem Nichts …schade für das Spiel der Eintracht.

Die Heldburger versuchten danach noch mal eindrucksvoll die Entscheidung zu erzielen, aber es fehlte das Quäntchen Glück und so pfiff die gute Schiedsrichterin nach 90 Minuten ab. Verlängerung.

Die Judenbacher waren konditionell auf der Höhe und so ging der Schlagabtausch weiter, obwohl Heldburg das Spiel bestimmte und auch gefährlicher war. St. Schmidt gelang dann auch sein zweites Tor und die Eintracht führte wieder. Aber nicht lange…denn Sekunden vor der Verlängerungspause erzielte Reinhardt sein drittes Tor und glich zum 3 zu 3 aus. Verrückte Fußballwelt …welche aber Trainer Weigand bestimmt nicht gefallen hat.

Viele halb erfrorene Fans wünschten sich jetzt als Zugabe das Elfmeterschiessen. Aber ST. Schmidt hatte etwas dagegen und setzte wieder einen Freistoß direkt neben den Pfosten in die Maschen des Judenbacher Tores.

Jubel, grenzenlose Freude und der Einzug ins Viertelfinale, in welchem jetzt nur noch Kreisoberligisten warten und die Eintracht Mitte November ein rassiges Heimspiel hat.  

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