Freud bei der Eintracht, Leid bei Chemie

<p>Letzten Samstag gastierte bei Chemie II die Mannschaft aus Gleichamberg und alle im Heldburger Umfeld wussten, dass dieses Spiel ein Kraftakt wird. Die Gäste mit einer gesunden Mischung aus Jung und Alt zeigten der Chemie, wie Fußball gespielt wird. Die Heldburger bemühten sich von der 1. Minute an, das Spiel offen zu halten, aber die Übermacht vor allem in Punkto Schnelligkeit und Spielverständnis war zu groß. Auch der Einsatz einiger Oldies im Chemie Team half im Endeffekt nichts und so ging die Partie relativ hoch mit 1 zu 6 verloren. Vielleicht ein zwei Tore zu hoch, aber man musste den Gästen die eindeutige spielerische Überlegenheit zugestehen. Diese Gleichamberger Mannschaft ist in dieser Zusammensetzung ein echter Aufstiegskandidat und unsere Chemie sollte mit der Fußballweisheit: „ Lieber einmal 6 zu 1 als dreimal 1 zu 0 verloren“ konzentriert die nächsten Spiele angehen. Schon am Samstag muss man nach Schleusingen fahren und sich den Punktgewinn als Ziel setzen. Am Sonntag fuhr dann die Eintracht wieder mit Besetzungsproblemen nach Streufdorf und stand ein wenig nach der Heimniederlage gegen Bedheim unter Zugzwang. Die Heldburger Spieler freuten sich weniger auf den Gegner als vielmehr auf den Streufdorfer Rasen. Dieser wäre ein Hochgenuss und wunderbar zu bespielen. Und dieses Gefühl des Genießens zeigten die Eintrachtler und legten los wie die Feuerwehr. Nicht nur, dass es beizeiten zwei zu null für die Gäste stand, nein, es war Fußball zu sehen. Ballstafetten, Direktspiel, schnelle Pässe über die Außen und konzentrierte Verwertung der Chancen. Die Zuschauer rieben sich etwas verwundert die Augen, denn dieses Zelebrieren des Fußballs hatte man von den Eintracht Jungs schon lang nicht mehr gesehen. Ph. Schmidt agierte im Zentrum des Defensivverbundes als hätte er bisher niemals was anderes gespielt. Abwehr und Mittelfeld harmonierte hervorragend zusammen und das Produkt des Ganzen waren schneidige Pässe in die Schnittstellen der Heimabwehr. Klinnert und Deckert hatten geniale Momente und setzten die Eintracht Spitzen hervorragend in Szene. St. Schmidt und E. Hummel bedankten sich artig und legten den Streufdorfern bis zur Halbzeit vier Bälle sauber ins Netz. Besonders „Ecki“ gönnte man nach langer (sportlicher) Durststrecke sein drei Tore im Spiel. Nach der Halbzeit schalteten die Gäste aus Heldburg ein zwei Gänge zurück und man war nur noch spontan gefährlich. Aber es reichte um den 5. Treffer zu erzielen und den eigenen Kasten sauber zu halten wie einen „Babypo“. Zusammengefasst sollte man im Heldburger Lager den Sieg nicht überbewerten, aber das Gefühl mitnehmen, dass man es kann. Für den Eintracht Fan war es jedenfalls auch ein gelungener Sonntagsausflug.</p>

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