U23 in der Mauser
Sonntag! Zur besten Braten und Klöß Zeit, bekämpften sich die U23 von Westhausen und der SG Unterland. Beide Teams haben sich in den letzten Spielen gut an den Punkten bereichert und somit standen die Vorzeichen auf Spannung. Wer jetzt in dem jeweiligen Kader fehlt, kann auf Grund der massiven Anzahl von Spielern nicht genau bestimmt werden.
Das Unterlands SG Trainer Duo mischten mit einem glücklichen Händchen den Kader und los ging es. Respektvoll die Zuschauerzahl, nämlich 70, was bei einem Kreisklassenspiel um 13.OO nicht die Regel ist. Das zeigt auch den Stellenwert dieses Matches.
Die Gäste legten los wie Feuerwehr Felicitas und hatten von Anfang an, die Partie im Griff. Fünf Großchancen in den ersten 15 Minuten sind ein eindeutiger Beleg für einen Klassenunterschied. Nach einer halben Stunde blieb es dann Deckert überlassen, die Gäste U23 in Führung zu bringen. Pausentee.
Der Stadionsprecher gab noch einen Hinweis zur kommenden herbstlichen Jahreszeit durch: Die Nächte werden jetzt schon merklich kühler. Damit sich die Handbremse des Autos nicht erkältet, sollte man nicht vergessen, diese jeden Abend anzuziehen. Ab und zu ein Fieberthermometer in den Auspuff stecken. Alta…noch eine Dreiviertelstunde, dann ist Abschied ein schweres Schaf.
Weiter mit der zweiten Halbzeit und es ging so weiter, jetzt aber auch mit Großchancen des Gastgebers. Johannes Chilian seziert mit einem OP – Skalpell – Pass die die Westhäuser Defensive und der schnelle Chris knallt das Ding nei – die Gäste führen 2 zu 0. Die U23 hätte aber in der Zahlenskala schon viel weiter sein können, wenn nur ein paar von den Glocken genutzt worden wären. Besonders Schulz, genannt Schulle, zog alle Register des „Chancen Verballerns“.
Gottseidank gab es den J. Chilian, der nicht nur Chancen vergab oder geniale Vorlagen zelebrierte, nein er traf auch ins Tor und sogar pietätvoll mit Kopf. Drei Tore Führung und der Drops war gelutscht. Dann gab es noch Sahne auf den Kuchen oder wie es in den kulinarischen Fachkreisen heißt: Fläsch in de Kässel. Krämer belohnte sich bei seinem Kurz Einsatz mit dem 4 zu 0. Wie gesagt, es hätte viel mehr im Netz der Westhäuser zappeln müssen, aber die Anständigen der Unterlands U23 sind bescheiden und auch mal mit wenig zufrieden. Jetzt aber nicht gleich glauben, weil man mal Goldstaub aus Bierdunst gezaubert hat, dass die kommenden Gegner Fallobst sind. Jetzt konzentriert auf den 3. Oktober vorbereiten, damit man als verschworene Gemeinschaft den Spitzenreiter in Themar nicht nur die Stirn bietet.
Und so wie gestern, als der Gegner Pippi im Westhäuser Teil des Tränenkanals hatte, giftig gegen den Ball, mit Überblick im Umschaltspiel und nach Ultra – Marathon – Sprints abgeklärt vor dem gegnerischen Tor sein, dann kann man aus der Feldstein Hauptstadt was mitnehmen. Haut Euch vor dem Spiel ein paar Nahrungsergänzungsmittel in Euer Müsli und glaubt an Euch, wir tun es.
Führt Euch immer wieder vor Augen, was es bedeutet, wenn man von einem Zauberer im Rollstuhl verfolgt wird, während man außerdem von einer Maulwurfsfrau gejagt wird, die unter einem Löcher gräbt.
Übrigens, wer Schach spielen kann, hat Mitleid
Seit der letzten grünen Woche sind von meinem Schachspiel alle Bauern verschwunden. Ich habe einen leisen Verdacht, da ja zu diesem Zeitpunkt beide Damen schwanger sind. Um Spielen zu können, habe ich die Bauern notdürftig mit Hasenköttel ersetzt. Aber das Schach spielen war nun stark beeinträchtigt, weil die Damen beim Ziehen ganz üble Schwangerschaftsstreifen auf dem Brett hinterlassen. Ich fühle mich matt…


