Endgültige Entscheidung aus Erfurt

... im Anschluss durften die Delegierten wieder Abstimmen. Dass das Ergebnis eng wird, damit rechnete so gut wie jeder der Anwesenden. Mit einem Stimmverhältnis von: 41 Stimmen für Fortführung, 54 Stimmen für Abbruch und 2 Enthaltungen, sollten sie auch recht behalten. Die Saison war somit abgebrochen. Die Delegierten hatten entschieden. Zur Freude von einigen - zum Ärger von anderen. Dass dieses Ergebnis möglich ist, hatte sicher keiner der Anwesenden im Steigerwaldstadion oder der Kicker in Thüringen ausgeschlossen. Die eigentliche Überraschung des Tages folgte allerdings in Antrag 4, dem nächsten Antrag.

Die eigentliche Überraschung

Da musste nämlich entschieden werden, wie die Saison 2019/2020 zu gewertet wird. Dafür standen zwei Varianten zur Auswahl. Variante A sah eine Tabelle nach Quotientenregel vor, mit Auf- und ohne Absteiger. Variante B würde bedeuten, dass die Saison in Gänze annuliert wird und es keine Auf- oder Absteiger gibt. Dass sich die Delegierten mehrheitlich für die Variante B entschieden, kam durchaus überraschend, wie deutlich dieses Votum ausfiel erst recht (Variante A: 35, Variante B: 60). Für die Teams, die aktuell in ihren Ligen auf Platz 1 stehen und gerne aufgestiegen wären natürlich ein harter Schlag. Außer für den FC An der Fahner Höhe. Der darf nämlich hoch, also in die Oberliga, ins „Hohheitsgebiet „des NOFV. Genau diesen Sonderfall thematisierte Udo Penßler-Beyer direkt nach der Abstimmung für Variante B und erklärte, dass man den FC An der Fahner Höhe fristgerecht für die Oberliga meldete. Den Thüringer Platz in der überregionalen Liga wolle man nicht verfallen lassen. Das sahen alle Delegierten unisono genauso, denn auf Nachfrage meldete kein Einziger Bedenken für dieses Vorgehen an. „Wir mussten einen Aufsteiger melden, ansonsten hätten wir Thüringen benachteiligt. Wir haben aber offengelassen, wie die Entscheidung beim Verbandstag ausfällt. Deshalb war der Vizepräsident nochmal am Podium und hat es bestätigen lassen“, sagte Wolfhardt Tomaschewski, der schon ahnte, dass eine Regelung ohne auf und Absteiger einigen ganz und gar nicht schmecken wird. „Es werden die sehr enttäuscht sein, die hofften, dass sie aufsteigen.“ Vermutlich hat er

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