140 Jahre Entwicklung des Sports in Heldburg


Im 19. Jahrhundert gründeten sich in Heldburg eine Vielzahl von Vereinen. Unter anderem wurde der Schützen-, der Hain-, der Gesangs- und am 18. Mai 1869 der erste Sportverein ins Leben gerufen. Von nun an existierte der Turnverein 1869 Heldburg.

 

Im Laufe der Jahre änderte sich der Name des Vereins sehr oft. So wurde der TV 1869 zum TSV, weiter zum Turnverein Jahn, hin zur SG Heldburg, später zu Traktor Heldburg, BSG Chemie Heldburg bis zum heutigen SV Eintracht Heldburg.

 

Bewegte sich die sportliche Betätigung zwischen 1869 – 1914 ausschließlich im turnerischen Bereich, kamen in den Jahren 1918 – 1939 weitere Abteilungen wie Wandern, Schießen, Frauengymnastik und Fußball hinzu. Hauptaugenmerk blieb aber in dieser Zeit  weiterhin der Abteilung Wandern vorbehalten. Vor allem zwei Turner machten sich hier auf sich aufmerksam. Wilhelm Westphal im Unterlandsbereich und Otto Zapf. Letztgenannter konnte sich über ein Jahrzehnt – vom Ende der 20er bis Ende der 30er Jahre – Thüringenweit als der erfolgreichste Heldburger Turner einen Namen machen. Beim 1. Herbsttreffen des Turnbezirks Heldburg im Jahre 1928 fiel seine Leistung zum ersten Mal auf, als er Bezirksmeister am Reck wurde. Diesen Erfolg konnte er ein Jahr später sogar noch steigern, in dem er zusätzlich die Meistertitel am Barren, am Pferd und im Siebenkampf gewann. 1931 konnte er dann als erster Turner des Vereins an die Deutsche Turnschule nach Berlin/ Charlottenburg entsandt werden.

 

Ein ebenfalls wichtiger Verdienst im damaligen Vereinsleben war dem späteren Vereinsvorsitzenden Lehrer Rudolph Geißler zu verdanken. Er rief 1927 die Abteilung Fußball ins Leben.

 

Gespielt werden konnte, wenn 11 Mann zur Verfügung standen und ein Bauer seine Wiese zur Verfügung stellte. Die damaligen Gegner waren Rodach, Ummerstadt, Bedheim, Schweickershausen, Altenhof, Käßlitz und Seßlach. Höhepunkte in diesen Jahren waren die alljährlichen Turn- und Schützenfeste.

 

Die Jahre der Not und des Elends der Weltwirtschaftskrise machten auch vor Heldburg nicht halt. Mitgliederzahlen gingen zurück und der Verein konnte die notwendigen Mittel zur Aufrechterhaltung des Übungs- und Wettspielbetriebes nicht bereitstellen. Aus diesem Grund löste sich der Verein 1939 vorerst auf.

 

Schmerzlich waren die Wunden, die der zweite Weltkrieg auch in Heldburg verursachte. Groß waren die Lücken in den Reihen der jungen Menschen, denn viele hatten ihr Leben lassen müssen. Jedoch die Überlebenden scharrten die Unverzagten und Willigen um sich, damit neben der Lösung von Alltagssorgen in dieser Zeit auch das sportliche Leben in der Stadt wieder langsam in Gang gesetzt werden konnte.

 

Bereits im September 1945 bildete sich wieder eine Fußballmannschaft. Sie war das Signal 1946 die neue SG Heldburg zu gründen. 1949 änderte sich der Vereinsname in SV Eintracht Heldburg um. In dieser Zeit kam die Sektion Tischtennis neu hinzu. Des Weiteren nahm eine neu formierte Jugendmannschaft am Punktspielbetrieb teil. Aus dieser Zeit stammt ein Originalausweis des Otto Chilian und eine Einladung zu einer Zusammenkunft im Sportlokal Neundorf in Heldburg.

 

In den Nachkriegsjahren begleiteten die Sportfreunde Hohengarten, Götz und Lessau den Vereinsvorsitz.

 

1953 kam es zur Gründung der Betriebssportgemeinschaft „Traktor“ Heldburg. Vorsitzender des neu gegründeten Vereins war Walter Günther. Zu den bereits bestehenden Sektionen Fußball und Tischtennis kamen Handball, Turnen und Gymnastik hinzu. Die Mitgliederzahlen bewegten sich zwischen 80 und 100. Durch die vorhandenen Trägerbetriebe BHG und MAS war es organisatorisch einfacher geworden, den Vereinsablauf zu gestalten.

 

Einen geschichtspolitischen Rückschlag musste die Abteilung Fußball im Verein 1955 erfahren. Das vereinbarte Freundschaftsspiel gegen eine befreundete Mannschaft aus Sand am Main (Bayern), wurde durch intervenieren von staatlicher Seite nicht  genehmigt und kurzfristig abgesagt. Daraufhin stellte die Abteilung Fußball den Spielbetrieb ein und löste sich auf. Es waren die Einheimischen Stoll, Lessau, Heerdt, Neulehrer Steiner, Reuter, sowie Angehörige der Ortsansässigen Grenztruppen, die den Fußball 1956 wieder aus der Taufe hoben. Seit diesem Zeitpunkt war die Abteilung Fußball das Rückgrat unseres Sportvereins.

 

1958 konnten die Fußballer einen schönen Erfolg verzeichnen. Sie gewannen den Pokal des Heldburger Unterlandes. Die durchzuführenden Heimspiele mussten immer noch auf einer Wiese, die keine Drainage besaß, ausgetragen werden. Ein eigener Sportplatz stand noch nicht zur Verfügung und die Spiele arteten oft in Schlammschlachten aus. Sanitäreinrichtungenen waren selbstverständlich ebenfalls nicht vorhanden. Waschgelegenheiten nach den Spielen gab es in der angrenzenden „Kreck“, Umkleidemöglichkeiten gab es in der Gaststätte „Städtler“, später dann im Apothekerturm.

 

Die Sektion Tischtennis führte ihre Übungsabende in der ehemaligen Molkerei durch und fuhren mit einem Traktor, besetzt mit 6 Spielern, zu ihren Auswärtspartien. Abteilungsleiter damals war Erich Heerdt.

 

Gymnastik und Fußballtraining fanden in den Wintermonaten in der kleinen Turnhalle der ehemaligen Gaststätte „Zum Adler“ statt.

 

Mit der Gründung der BSG „Chemie“ Heldburg 1962, unter dem Trägerbetrieb VEB Piko Eisfeld/ Betriebsteil Heldburg, verbesserten sich erheblich die finanziellen und materiellen Voraussetzungen. In der Zeit von 1962 bis 1964 war Paul Leipold Vereinsvorsitzender. Unter seiner Führung wurden Grundlagen geschaffen, den Sport im Verein organisierter zu betreiben.

 

1964 wurde Georg Schurg zum ersten Vorstand des Vereins gewählt. Zu den ersten Aufgaben, die es galt in den Angriff zu nehmen, gehörte die Neugestaltung des Sportplatzes, der dem Verein durch die Stadt Heldburg zugesprochen worden war.

 

Der Platz wurde drainiert, planiert, neu angesät und mit einer Umrandung versehen. Zusätzlich wurden eine 100 Meter Bahn, eine Kugelstoßanlage und eine Weitsprunggrube neben dem Sportplatz angelegt. Unterstützt wurden die Sportler durch Heldburger Bürger und die Grenztruppen am Ort, die vor allem die Technik zu Verfügung stellten. Insgesamt wurden cirka 60.000 Mark investiert. Maßgeblich waren an diesen Arbeiten die Sportfreunde Werner Amend, Herbert Heerdt und Georg Schurg beteiligt.

 

Während der 3-jährigen Bauzeit am Platz wurde der Spielbetrieb auf dem Lindenauer Sportplatz ausgetragen. An dieser Stelle soll noch mal die gute Zusammenarbeit mit den Lindenauer Sportfreunden erwähnt werden.

 

Gleichzeitig entwickelte sich eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Heldburger Sportverein und der Heldburger Schule. Sommer- und Wintersportfeste wurden organisiert und einige neu gegründete Abteilungen basierten auf Grundlage des Schulsports, den damaligen Arbeitsgemeinschaften. Zu nennen sind hier die Sektion Leichtathletik und die Sektion Ringen. Auch aus diesem Grund stieg in dieser Zeit die Mitgliederzahl im Sportverein auf 200 an.

 

 

 

Großen Anklang fanden die Freundschaftstreffen mit tschechischen Fußballern, die 1976/77 in Cernovice und Heldburg ausgetragen wurden.

 

Maßnahmen zur perspektivischen Sicherung der aktiven Vereinsarbeit, wurden zusammen mit der Stadt Heldburg geplant und veranlasst.

 

Es wurden Voraussetzungen geschaffen für den Bau eines Hart- oder Kunstrasenplatzes in der Nähe der Schule. Sämtliche Vorarbeiten hierfür durch die Stadt Heldburg, Eigenleistungen durch den Sportverein und Erdarbeiten durch die Grenztruppen hatten letztendlich einen Wert von cirka 30.000 Mark. Das Projekt selber wurde allerdings aus finanziellen Gründen zum damaligen Zeitpunkt vorerst ausgesetzt. Zwar wurde das Ziel einer gemeinsamen Sportstätte für Schule und Sportverein festgehalten, jedoch konnte bis zum heutigen Zeitpunkt keine Lösung zur Realisierung gefunden werden.

 

Mit der Fertigstellung der Turnhalle an der Schule 1979 wurden erheblich bessere Trainingsmöglichkeiten besonders in den Wintermonaten für die Fußballer geschaffen. Durch gezielte Jugendarbeit und Zusammenarbeit mit den Grenztruppen gelang es, die erste Fußballmännermannschaft auf ein Niveau zu heben, welches 1979 zum Kreismeister und Pokalsieger sowie 1981 zum abermaligen Kreismeister und Aufsteiger in die Bezirksklasse führte.

 

Da eine kontinuierliche Nutzung der Turnhalle nun mittlerweile gegeben war, konnte auch ein ständiger Übungsbetrieb der Frauengymnastikgruppe, der Abteilung Tischtennis und der Volleyballer garantiert werden.

 

Besonders stolz waren die Heldburger Sportler auf ihre 1974 gegründete Abteilung Ringen. Übungsleiter zur damaligen Zeit war Sportfreund Hermann Kienitz. Gerungen wurde in allen Gewichtsklassen im Schülerbereich. Jens-Uwe Leicht und Wilfried Schelhorn wurden 1976 und Georg Bonsack 1980 zur Kinder- und Jugendsportschule nach Zella-Mehlis delegiert.

 

Fester Bestandteil der sportlichen Tätigkeiten wurden die alljährlichen Wanderungen am 01. Mai und am 07. Oktober, aber auch die Wintersportfeste.

 

Anfang der 80er Jahre wurden die Umkleidemöglichkeiten am Sportplatz umgestalten. Ab sofort konnten beide Mannschaften  eine eigene Umkleidekabine nutzen.

 

1983 wurde die Sportgemeinschaft mit dem Titel „Vorbildliche Sportgemeinschaft in der DDR“ in Berlin ausgezeichnet. Hier seien neben den bereits genannten Sportfreunden folgende Aktive zu nennen. Renate Chilian, Kurt Schmidt, Kurt Reumann, Helmut Kraus, Max Rüttinger und Kurt Hörnlein. Abteilungsleiter Fußball und Mitglied des KFA Hildburghausen waren die Sportfreunde Otto Fleischmann und Dieter Köhler-Terz, sowie die für den Jugendbereich damals Verantwortlichen Harald Limpert und Bernd Hessenauer.

 

Allen angeführten Abteilungen gingen zwar einem regelmäßigen Übungsbetrieb nach, am offiziellen Spielbetrieb nahm aber nur die Abteilung Fußball im Erwachsenen-, Jugend- und Schülerbereich teil. Für ihre guten Ergebnisse wurden sie 1987 mit der Urkunde „Vorbildliche Sektion im DFV der DDR“ ausgezeichnet. Hieran hatte der bereits erwähnte Dieter Köhler-Terz einen ganz besonderen Verdienst.

 

Im Herbst 1989 stand der Sport vor einem grundlegenden Strukturwandel. Das zusammenführen beider deutscher Staaten brachte auch viel Veränderungen für die Sportvereine in der damaligen DDR. Eine große Zahl der Betriebssportgemeinschaften verloren ihre Grundlage und mussten sich neu strukturieren bzw. organisieren. So entschlossen sich die Mitglieder der BSG „Chemie“ Heldburg im Mai 1990 den Verein in den SV „Eintracht“ Heldburg umzubenennen. In dieser extra anberaumten Versammlung, in welcher auch eine neue Satzung diskutiert und auf den Weg gebracht wurde, beschlossen die Mitglieder, dass der Verein zukünftig für alle Sport treibenden und Sport interessierten Bürger offen sein soll. Die Zusammenarbeit mit der Schule endete. Ein neuer Vereinsvorstand wurde gewählt, welchem als erstes Georg Schurg vorsaß. Im Verein existierten nur noch die Abteilungen Fußball, Gymnastik und Volleyball. Zwar wurden auch weiterhin unter der Führung des Vereins Wanderungen regelmäßig organisiert, aber eine eigene Abteilung Wandern gab es noch nicht. Als eine der wichtigsten Aufgaben der neu gewählten Vereinsführung bestand darin, die Verbindung mit dem damaligen befreundeten bayrischen Verein Sand am Main wieder zu aktivieren. So kam es am 06. Januar 1990 zur ersten Zusammenkunft beider Vereine. Am 01. Mai 1990 fand dann ein Spiel in Sand und zu Pfingsten das Rückspiel in Heldburg statt. Gemütliche Zusammenkünfte und Treffen folgten und als Zeichen der Verbundenheit wurde am 13. Juli 1990  die Partnerschaft zwischen beiden Vereinen urkundlich besiegelt. Anlässlich des Tages der deutschen Einheit am 03. Oktober 1990 wurde der thüringisch-fränkische Wandertag durchgeführt, der dann auch zur jährlichen Tradition im Vereinsleben etabliert wurde. Organisiert wurde dieser ab 1993 durch die neu gegründete Abteilung Wandern unter dem Vorsitz von Sportfreund Gerhardt Vogler. Ab sofort standen die Wandertage am 01. Mai und 03. Oktober unter der Federführung der Abteilung Wandern, welche bis heute einen festen Platz im Terminkalender vieler Thüringer Wandervereine fanden.

 

Nach der endgültigen Fassung einer neu gestalteten Satzung für den SV „Eintracht“ Heldburg, wurde 1994 der Verein in das Vereinsregister aufgenommen. Jürgen Berchner wurde 1994 zum neuen ersten Vorstand gewählt, der langjährige Vereinsvorsitzende Georg Schurg wurde Ehrenvorsitzender, die Sportfreunde Erich Heerdt und Herbert Heerdt zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Zu den bereits bestehenden Abteilungen kam die neu gegründete Abteilung Tanzen unter der Leitung von Nicole Hetz hinzu.

 

Das Jahr 1998 sollte ein ganz entscheidendes für die Qualität unserer Sportarbeit werden. Durch die Bereitstellung von Fördermitteln in Höhe von 400.000 DM konnte mit dem lang ersehnten Ersatzneubau unseres Vereinsheimes begonnen werden. Nach einer Bauzeit von nur einem halben Jahr und Eigenleistungen in Höhe von 130.000 DM konnte der neue Sporttrakt seiner Bestimmung übergeben werden. Zwei Jahre später wurde durch überwiegend Eigenleistungen ein Trainingsplatz für die Fußballer geschaffen, welcher mit einer neuen Drainage und Beleuchtungsanlage versehen optimalere Trainingsbedingungen bot.

 

Nach schweren Jahren im Niemandsland des Fußballs konnte unsere Männermannschaft im Jahr 2000 als Kreismeister wieder in die Bezirksliga aufsteigen. Bis 2007 konnten sich die Fußballer wieder den einen oder anderen Erfolg erkämpfen, welcher 2003 fast mit dem Aufstieg in die Landesklasse gekrönt wurde. Grundlage dieser erfolgreichen Jahre waren eine gute Ausbildung im Nachwuchsbereich und die zielstrebige, kontinuierliche Arbeit in den Männermannschaften. Einen sehr großen Anteil zum Erfolg hatte damals Abteilungsleiter Dieter Köhler-Terz, der als Koordinator, Organisator, Presseverantwortlicher und teilweise Mannschaftsleiter die Fäden fest in der Hand hielt.

 

2006 kam es Turnusgemäß zu Neuwahlen im Verein. Neuer erster Vorstand wurde Sören Chilian. Der bis dahin amtierende Vorsitzende Jürgen Berchner verzichtete aus privaten Gründen auf eine erneute Kandidatur, stand dem Verein aber weiterhin als Berater und Ideengeber zu Verfügung.

 

Die Abteilung Fußball erlebte dann in der Saison 2006/2007 den Abstieg der 1. Männermannschaft aus der Bezirksliga, welches eine große Zerreißprobe für den Verein bedeutete. Aber durch das gemeinsame an einem Strangziehen des Vorstandes, der Abteilungsleiter, der Fußballer und der Fans gelang es sich neu zu strukturieren und Schritt für Schritt das sportliche Niveau zu heben. In den Jahren 2007 bis 2009 wurde

 

1 x Kreispokal, 2 x Supercup, 2 x Hallenkreismeister und letztendlich der Wiederaufstieg in die Bezirksliga geschafft. Aber auch die anderen Abteilungen brachten sich aktiv in das Vereinsleben ein und die jährlichen Maiwanderungen, Sonnwendfeuer und Montgolfiaden bedeuteten für den Verein und die Stadt immer einen kulturell – sportlichen Höhepunkt.

 

Im Jahr 2008 wurde Ehrenvorsitzender Georg Schurg für seine Verdienste in der Vereinsarbeit mit Guts – Muths – Ehrenplakette des LSB in Silber ausgezeichnet. Jürgen Berchner wurde ebenfalls für sein Arrangement geehrt und erhielt die Guts – Muths – Ehrenplakette des LSB in Bronze. Ein Höhepunkt in der Vereins Historie war dann 2009 die Festwoche  „140 Jahre Sport Heldburg“. Feierliche und sportliche Aktivitäten gestalteten eine würdige Umrahmung für dieses Jubiläum. Das Jahr 2012 brachte dem Verein einen neuen Vorsitzenden und zwei Großveranstaltungen, welche bis über die Grenzen Thüringens ihre Teilnehmer lockte.

 

Mirko Oehrl führte nun die Geschicke des Vereins und ist bis heute aktiv und mit ganzer Hingabe ein würdiger 1. Vorstand.

 

2012 strömten 10.000 Wanderlustige nach Heldburg und beteiligten sich am Osterspaziergang des MDR. Eine in diesem Umfang noch nie da gewesene Großveranstaltung, welche in der Vorbereitung und Durchführung allen in Heldburg eine Menge abverlangte. Der Lohn war das herrliche Wetter und die Anzahl der Wanderfreunde, welche durch das Heldburger Unterland ihre Stiefel schnürten. Wochen später stieg das nächste große Event mit dem Thüringer Wandertag. Viel Lob und Anerkennung gab es für die Organisation und Durchführung, welcher durch viele Mitglieder des SV Eintracht Heldburg wiederum zu einem sportlichen Highlight gestaltet wurde. 

 

Die Fußballabteilung mit ihren zwei Männermannschaften erzielte durchschnittliche Leistungen und man merkte deutlich das Fehlen von jungen talentierten Spielern. Aber mit den geburtenschwachen Jahrgängen

 

Hatten alle Verein in Thüringen z u tun.

 

Beginnend mit dem Jahr 2012 gelang es dem Verein eine Kindermannschaft Fußball ins Leben zu rufen. Besonders aktiv zeigten sich da die Sportfreunde Bastian Schmidt und Mirko Oehrl im Zusammenwirken mit den vielen Muttis und den Vätern. 2014 kam dann eine zweite Kindermannschaft dazu und ab dieser Zeit braucht man um die Zukunft des Heldburger Fußballs keine Bange mehr haben.  

 

Die Sportfreundin Nicole Hetz trainierte ebenfalls Kinder und Jugendliche und vereinte diese in einer Tanzgruppe, welche auf verschiedenen Feierlichkeiten und Festen ihre Auftritte hatten.

 

2012 war auch das Jahr der 20. Montgolfiade. Zwanzig Jahre Ballonsport am Fuße der Veste begeisterten Zehntausende Besucher und die Stadt Heldburg war in aller Munde.

 

Das Vereinsleben mit seinen Höhen und Tiefen ließ die Mitglieder weiter zusammen rücken. Vieles wurde geschaffen oder erhalten. Baumaßnahmen am Sportplatzgelände verschönerten Schritt für Schritt bestimmte Bereiche der Anlage. Viele Mitglieder, aber auch Freunde des Vereins schufen Werte und planen

 

weitere Vorhaben und Maßnahmen. Besonders aktiv und vornweg ging hierbei das Mitglied Falk Chilian.

 

Trotz des Abstieges der 1. Männermannschaft in die Kreisliga im Jahr 2015, schaffte es der Verein seine Spieler in Heldburg zu halten und geht  wieder höhere sportliche Ziele an.

 

Gemeinsam