SV Eintracht Heldburg - SG Bedheim/Stressenhausen

Nicht clever genug

 

Im Freitagsspiel gegen die SG Bedheim/Stressenhausen wollten die Eintracht Kicker versuchen zu beweisen, dass der Auftritt gegen Gellershausen ein einmaliger Ausrutscher war. Von daher begannen die Gastgeber zielstrebig und gewillt. Bereits in der 4. Spielminute verwandelte Hummel einen zu kurz abgewehrten Befreiungsschlag der SG zur 1:0 Führung für Heldburg. Dies schien zunächst eine gewisse Sicherheit dem Heldburger Spiel zu geben. Allerdings begann eine kurze Zeit später eine Serie von Ungenauigkeiten gepaart mit  Nervosität in der Heldburger Hintermannschaft, welche auch den Gästen nicht verborgen blieb. Heldburg versuchte trotzdem den Offensivdrang beizubehalten. Westphal gelang es dann in der 26. Minute auf 2:0 zu erhöhen. Heldburg sah sich auf einen guten Weg, rechnete aber nicht mit dem couragierten Auftreten der Gäste im weiteren Verlauf. So kam es in der 43. Minute dazu, dass Heldburg den Ball im Aufbauspiel leichtfertig verlor, Hennig durch Goldschmidt sehr gut bedient wurde und eben genannter den Ball am bereits geschlagenen Heldburger Torhüter Kaiser zum Anschlußtreffer einschieben konnte. So ging es dann auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der Gast aus Bedheim/Stressenhausen den Aufwind zu nutzen und versuchte nachzulegen. In der 52. Minute war es dann zum Leidwesen aller Heldburger Anhänger so weit. Eine Hereingabe in den Heldburger Strafraum verlängerte Lürtzing beim Abwehrversuch unglücklich ins eigene Tor. Ob der im Spielformular erwähnte Torschütze Plonne noch am Ball war, lässt sich nur spekulieren. Westphal antwortete jedoch postwendend und erzielte zwei Minuten später die erneute Führung für die Vestestädter. Die SG hatte natürlich die berechtigte Hoffnung in diesem Spiel noch punkten zu können. Von daher versuchten sie die sich bietenden Chancen zu nutzen. Als Büttner in der 61. Minute einen lang geschlagenen Ball Richtung Heldburger Tor abgab, dachte er wohl selbst nicht dass dieser dann im Heldburger Tor landete.  Heldburg versuchte danach natürlich noch den Siegtreffer zu erzielen, aber selbst ein Gewaltschuß durch Westhäuser an den Innenpfosten brachte nicht den erhofften Erfolg. Ein letztendlich gerechtes Unentschieden, aber die Heldburger Spieler sollten baldmöglichst zurück zu mehr Cleverness finden.