SV Eintracht Heldburg - Eintracht Hildburghausen 2

Heldburg fuhr zur Landesklassenreserve aus der Kreisstadt, um auf dem ungeliebten Kunstrasen dennoch erfolgreich bestehen zu können. Beide Teams neutralisierten sich anfangs und hatten mit Ungenauigkeiten und Fehlabspielen ihre liebe Not. Torchancen blieben bis auf einzelne Torschüsse im ersten Durchgang eher Mangelware.

Der zweite Durchgang begann dagegen mit einem Paukenschlag für Hildburghausen. Einen Ballverlust im Mittelfeld nutzen die Gastgeber im schnellen Umkehrspiel zur Führung. Heldburg schien etwas geschockt, da zwei Minuten später  Reukauf einen lang geschlagenen Ball in den Heldburger Strafraum zur 2.0 Führung unbedrängt einköpfte. Heldburg versuchte danach mit mehr Willen und fußballerischen Mitteln die drohende Niederlage abzuwenden. Es dauerte bis zur 72. Minute als Westhäuser zum ersehnten und nicht unverdienten Anschlusstreffer einschob. Heldburg fand danach besser in seinen Rhythmus. Hildburghausen hatte in dieser Phase des Spiels kein Mittel gegen das Heldburger Spiel. Einen Freistoß in der 76. Minute für Heldburg am linken Strafraumeck von Hildburghausen wurde aus dem Gewühle heraus in das Hildburghäuser Tor befördert. Der Jubel auf Heldburger Seite war groß, aber Assistent Luther sah ein angebliches Vergehen von Heldburger Seite und hob die Fahne. Schiri Hummel entschied auf kein Tor. Heldburg blieb am Drücker, bis zur 80. Minute. Ein zu kurz getretener Ball aus der Heldburger Abwehr wurde von Hildbughausen abgefangen, die Heldburger Abwehr wurde einfach zu schnell überspielt und so hatte Lautenbach wenig Mühe zur 3:1 Führung einzuschieben. Heldburg gab jedoch nicht auf. In der 88. Minute war es dann Kamp der zum erneuten Anschluß traf, bevor eine Minute später Hofmann nach einer Konfusion in der Heldburger Hintermannschaft zum 4:2 Endstand den Ball über die Linie hob.

Heldburg bekommt einfach zu viele einfache und vermeidbare Tore.